Die ersten Tage in Singapur 🇸🇬

Wir sind jetzt seit 3 Tagen in Singapur und haben schon wieder so viele Fotos gemacht und so viel gesehen, dass es mal wieder Zeit für einen neuen Blog ist. Wir sind von Singapur richtig überwältigt, was man an den kommenden Bildern denke ich auch nachvollziehen kann. Da Singapur zu den reichsten Städten der Welt zählt, sind die Preise für Unterkünfte nicht gerade billig. Wir haben uns für ein Hostel im Stadtteil Little India entscheiden. Eigentlich hatten wir ein 8er Schlafsaal gebucht, haben aber zu unserer Freude ein kleines Zimmer mit Hochbett bekommen, welches wir abschließen können.

Am ersten Tag haben wir dann erst mal unseren Stadtteil Little India erkundet und haben in einer Essenshalle indisch gegessen. Die Gegend hier ist sehr bunt und hat viel Street-Art im indischen Stil zu bieten. Da es hier mittags bis zu 32° warm wird und es sehr schwül ist, haben wir die Mittagshitze gemieden und sind zurück ins Hostel gegangen.

Gegen 17:00 Uhr wurde es dann kühler und wir sind ins Zentrum gefahren. Ziel war das Marina Bay Sands Hotel. Kaum aus der U-Bahn Station ausgestiegen sind wir über eine schöne Brücke gelaufen, von der man einen schönen Blick auf das Hotel, die umliegenden Wolkenkratzer und andere Gebäude hatte. Der Blick war atemberaubend! Singapur ist sehr sauber und modern, bietet also einen guten Kontrast zu Bangkok oder Hanoi.

Am Abend stand noch eine Lichter- und Soundshow auf der Tagesordnung. Direkt neben dem Hotel befindet sich ein riesiges Luxus-Einkaufszentrum, wo wir einmal durchgegangen sind. Danach haben wir uns ans Wasser gesetzt und gewartet bis die Sonne untergeht. Singapur ist am Tag schon sehr schön, aber Abends ist es nochmal um einiges schöner finden wir. Um 20:00 Uhr haben wir uns die 15-Minütige Show angeschaut, von der wir sehr beeindruckt waren.

Am nächsten Tag stand bei uns vormittags die Orchard Road auf dem Zettel. Die Orchard Road ist eine lange Straße, wo Einkaufszentrum an Einkaufszentrum gereiht sind. Normalerweise bedarf es einen kompletten Tag um wirklich alles zu sehen. Uns haben 3 mit 6-12 Stockwerken gereicht. Ein Einkaufszentrum hatte eine Dachterrasse, von der man einen super Blick über Singapur hat.

Abends sind wir zu den Gardens by the Bay gefahren. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei um einen großen Garten gefahren, der direkt beim Marina Bay Sands Hotel liegt. Der Garten ist wunderschön angelegt und das beste ist, dass er bis auf drei Attraktionen komplett kostenlos ist. Unser Highlight des Tages war die Lichter- und Soundshow im Gardens by the Bay. Wer selber noch vor hat hier herzukommen empfehlen wir definitiv sich die Show anzugucken und sich das nachfolgende Video nicht anzuschauen.

Das waren bisher unsere ersten beiden Tage und bei uns steht noch ein bisschen was auf der To-Do-Liste, also wird bestimmt noch ein Blog aus Singapur kommen.

Unsere weiteren Tage in Singapur

Wie versprochen gibt es noch einen weiteren Beitrag zu Singapur, liegt natürlich auch daran, dass Singapur einiges zu bieten hat.

An zwei Tagen sind wir nach Sentosa gefahren. Sentosa ist eine kleine Insel, die zu Singapur gehört. Dort kann man einiges machen, wie zum Beispiel in den Universal Studio Park, mit Delphinen schwimmen, den Mega Adventure Park besuchen, in den Wasserpark gehen und noch viel mehr. Das meiste kostet aber auch ne Stange Geld, deswegen haben wir uns ’nur‘ zwei Sachen raus gesucht. Einen Tag sind wir in den Wasserpark gefahren, was mit knapp 20€ p.P. recht günstig war und eine Menge Spaß gemacht hat. Den anderen Tag sind wir einfach ein bisschen rumgelaufen und haben dann Sentosa Nature Discovery gemacht. Darunter kann man sich lange Brücken vorstellen, die durch den Wald führen (kostenlos).

Abends sind wir weiterhin gerne zum Marina Bay gefahren, weil man dort einfach eine wunderbare Kulisse hat. Einen Abend haben wir uns die Lichtershow von der anderen Seite des Sees angeschaut.

Eigentlich haben wir gesagt, dass wir nicht auf die Aussichtsplattform des Marina Bay Sands Hotels rauf wollen, weil uns der Eintritt mit 15€ p.P. zu hoch war, aber wir hätten es bereut, wenn wir es nicht gemacht hätten. Wir sind zum Sonnenuntergang hoch und konnten die fantastische Sicht genießen.

Am Tag haben wir uns andere Stadtteile angeschaut, wie zum Beispiel Clarke Quay. Ein schöner, etwas edlerer Stadtteil, der mit schönen Wolkenkratzern und einer guten Lage am Singapore River Punkten kann.

Ein weiterer Stadtteil ist Chinatown. Hier sind wir auch für unsere letzten 3 Nächte, bis es in der Nacht von Montag auf Dienstag auf die Philippinen geht.

Der Kontrast der Philippinen 🇵🇭

Lange ist der letzte Blogbeitrag her, was vor allem daran liegt, dass das WLAN hier sehr schlecht bis gar nicht vorhanden ist, was natürlich nicht schlecht ist, weil man nicht so viel Zeit am Handy hängt.

Wie schon geschrieben sind wir von Singapur nach Manila geflogen. Als wir vom Flughafen mit dem Taxi zum Apartment gefahren sind, haben Joana und Ich uns nur angeschaut und gesagt: Oh Gott, lass uns so schnell wie möglich weiter reisen, denn es ist einfach nur dreckig, stinkt und ist hässlich unserer Meinung nach. Da wir aus Singapur, einer der saubersten Orte der Welt kommen, ist das schon ein ziemlicher Kontrast. Wir haben uns für eine Nacht ein Apartment gemietet, weil wir uns mal wieder selbst verpflegen wollten, also sind wir in den nächsten Einkaufsladen in der Nähe gegangen, um frisches Obst und Gemüse einzukaufen. Daraus würde leider nichts, denn Obst und Gemüse war in den umliegenden Einkaufsladen nicht vorhanden und extra mit dem Taxi irgendwo hinfahren um dies einzukaufen wollten wir in Manila nicht machen, also holten wir uns Toastbrot, ein paar Scheiben Wurst zum Abendessen und einen Schokoaufstrich für das Frühstück. Am nächsten Tag wollten wir dann einfach nur weiter und weil die Flüge aufgrund eines bevorstehenden Festivals zu teuer waren entschieden wir uns für die Fähre nach Cebu City. Das war vielleicht ein Abenteuer 😅. Zum einen sollten wir 4 Stunden vor Abfahrt einchecken, dann dauerte die Fahrt 22 Stunden und wir teilten uns einen Raum mit 200 Filipinos und Filipinas. Letzteres war aber eigentlich nicht schlimm, wir würden zwar ziemlich oft angeschaut, aber hatten auch einige nette Gespräche. Wäre 5 Stunden vor Ankunft nicht die Klimaanlage ausgefallen, wäre die Fahrt auch entspannt gewesen.

Gegen Abend sind wir dann in Cebu City angekommen, eine auch nicht so schöne Stadt, also blieben wir hier auch nur für eine Nacht und sind dann am nächsten Morgen mit dem Bus weiter nach Moalboal gereist. Jetzt fingen die Philippinen für uns erst richtig an! In Moalboal blieben wir 3 Nächte in einem schönen Bungalow mitten in der Natur. Von der Unterkunft konnten wir uns einen Motorroller ausleihen und zum Strand/Küste fahren. Hier gibt es viele Tauchschulen und Restaurants. Wir haben uns zwei Schnorchelmasken ausgeliehen und sind das erste Mal in das kristallklare Wasser der Philippinen eingetaucht. Wir haben zwar schon super schönes Wasser in Thailand und Kambodscha gesehen, aber keines war so klar wie das hier. Dazu kommt, dass die Unterwasserwelt einfach atemberaubend ist. So viele verschiedene Fischarten, Seesterne und Korallen, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Wenn man ein bisschen rausgeschwommen ist, ging es tief nach unten und man konnte den Grund nicht mehr sehen, dafür Schwärme von Sardinen, die immer aufblitzen, wenn sie Ihre Richtung änderten. Leider hatten wir auch ein bisschen Pech. Zum einen spielt das Wetter nicht so mit, seitdem wir auf Cebu sind und wir konnten keine Schildkröten sehen, obwohl wir mehrere getroffen haben, die dort welche gesehen haben.

Dann ging es von Moalboal weiter nach Oslob. Hier hatten wir das Glück, dass unsere Unterkunft einen privaten Küstenabschnitt besitzt. Von unserer Unterkunft konnten wir uns auch umsonst Schnorchelmasken ausleihen. Einziger Hacken: 218 Stufen, die zum Wasser führen, welche man auch wieder hoch gehen muss. Das haben wir gerne in Kauf genommen, denn man hatte einen super Blick auf’s Wasser.

Hier sind wir stundenlang geschorchelt und konnten die Unterwasserwelt genießen. Am nächsten Morgen sind wir um 5:30 aufgestanden, denn wir haben eine Whale Shark-Watching Tour gebucht. Ein unvergessliches Erlebnis, mit Walen zu schnorcheln. Leider haben keine Unterwasserkamera und konnten keine Fotos machen. Damit Ihr sehen könnt, wie das ungefähr aussieht:

Von Oslob sind wir nach Dumaguete weitergereist. Zur Orientierung: wir haben für eine Bus-, Fähr- und Tricyclefahrt (sowas ähnliches wie ein Tuk-Tuk) knapp 3€ pro Person gezahlt. Von Dumaguete aus möchten wir zwei Touren machen: einmal wollen wir nach Apo-Island und dort mit Schildkröten schwimmen und zum anderen wollen wir eine Tour machen, wo man früh morgens Delfine beobachtet und dann zu einer großen Sandbank fährt. Mal sehen, ob wir beides umsetzten können.

Wir hoffen, dass wir in den nächsten Unterkünften vernünftiges Internet haben, um euch auf dem Laufenden zu halten.

Von Insel zu Insel 🛥️

Heute schaffen wir es endlich mal wieder ein Blogbeitrag zu schreiben. Die letzten Tage waren vollgepackt und deshalb kommen wir erst jetzt wieder dazu.

Den ersten Tag in Dumaguete haben wir genutzt um nach Apo Island zu fahren. Die Insel ist bekannt dafür, dass dort viele Schildkröten leben und das können wir durchaus bestätigen. Apo Island ist eine sehr kleine Insel und man kommt nur mit einem gemieteten Boot rüber oder man hat eine Tour gebucht. Kaum auf der Insel angekommen, haben wir schon unsere Schnorchel genommen und sind ab ins Wasser. Insgesamt konnten wir 12 Schildkröten sehen, sie aus der Ferne beobachten und mit Ihnen schwimmen (natürlich ohne diese zu berühren). Außerdem bietet die Insel unglaublich schöne Korallenriffe und eine große Artenvielfalt, so konnten wir ganz viele kleine Nemos und Dories beobachten und haben eine Wasserschlange gesehen. Da wir die ganze Zeit geschorchelt sind und die Sonne schien, haben wir einen schönen Sonnenbrand auf den hinteren Seiten von unseren Körpern bekommen.

Für den nächsten Tag hatten wir uns dann das Delfinenbeobachten vorgenommen. Daraus wurde leider nichts, weil es den ganzen Tag gegossen hat. Also haben wir den Tag mal im Bett verbracht und haben Filme geschaut.

Am nächsten Morgen ging es auf die nächste Insel, Bohol. Wir sind 2 Stunden bei dollem Wellengang gefahren und selbst die sonst so taffe Joana wurde ein bisschen Seekrank.

Am ersten Tag auf Bohol haben wir uns einen Roller ausgeliehen und sind in Schutzgebiet für Tarsiere gefahren. Auf der Fahrt konnten wir die schöne Landschaft genießen.

Als wir bei den Tarsieren angekommen sind, mussten wir ganz leise sein, denn die Tiere reagieren traumatisch auf laute Geräusche, Berührungen und Licht. Tarsiere sehen aus, wie eine Mischung aus Affen, einem Alien und Meister Yoda, aber sehr knuffig.

Am darauffolgenden Tag sind wir mit dem Bus noch weiter in den Norden zu den Chocolate Hills gefahren. Von hier aus hat man eine super Sicht über eine große Hügel- bzw. Berglandschaft, die sich in der Trockenzeit braun färbt, dadurch der Name.

Abends sind wir gerne an den Strand gefahren, haben dort die wunderschönen Sonnenuntergänge gesehen, sind nochmal baden gegangen und haben was gegessen.

Von Bohol sind wir jetzt nach Malapascua weitergereist. Hier bleiben wir jetzt erstmal die nächsten 5 Nächte, bis wir auf die nächste Insel fliegen.

Tauchen auf Malapascua

Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, sind wir nach Malapascua, einer sehr kleinen Insel nördlich von Cebu gereist. Hier sind wir insgesamt 5 Nächte geblieben. Sie eignet sich nicht unbedingt, zum baden, nur an 1-2 Abschnitten war das Wasser tief genug, um schwimmen zu können. Die Insel ist unter Tauchern sehr bekannt, da man in 30 Metern Tiefe mit der richtigen Tauchausbildung Fuchshaie sehen kann. Malapascua kann aber auch mit tollen Korallenriffen glänzen.

Da die Insel so gut wie ausgebucht war, haben wir die 5 Nächte in 3 unterschiedlichen Unterkünften verbracht. Da unser Jahrestag in diesem Zeitraum war, haben wir uns entschieden das Tauchen mal auszuprobieren. Das gute war, dass die Tauchschulen meist einen Tageskurs anbieten, wo man erst eine theoretische Einführung bekommt, dann eine praktische Einführung im flachen Wasser und zum Abschluss geht man in etwas tieferem Wasser tauchen. Das hat uns einfach so gut gefallen, dass wir uns dafür entschieden haben, den Open Water Tauchkurs zu machen. Insgesamt ging dieser 3 Tage und wir konnten unseren Probetauckurs anrechnen, so mussten wir nur den Open Water Tauchkurs bezahlen. Wir hatten insgesamt 4 Tauchgänge und sind beim letzten bis zu 18 Meter tief getaucht, einfach ein unglaubliches Gefühl. Am Ende gab es noch eine Abschlussprüfung und schon haben wir unsere Tauchlizenz, mit der wir auf der ganzen Welt tauchen gehen können. Leider hatte alles einen kleinen bitteren Beigeschmack, denn unser Tauchmitschüler war ein richtig komischer Kautz, dem man Alles 4x zeigen musste, die ganze Zeit mit sich selbst geredet hat und uns unter Wasser nie beachtet hat, weil er sich nicht so gut Unterwasser bewegen konnte. Zum Glück konnten Joana und Ich Ihm immer gut ausweichen. Das führte später zu einigen lustigen Gesprächen mit unserem Tauchlehrer. Nichts desto trotz macht uns tauchen sehr viel Spaß und freuen uns schon auf unseren nächsten Tauchgänge.

Wir haben uns auch ein bisschen in die Insel verliebt, da die Atmosphäre hier einfach super ist. Alle sind super freundlich, man wird von jedem gegrüßt und man kommt schnell ins Gespräch.

Am 03.02. mussten wir Malapascua schweren Herzens verlassen, da wir am 04.02 morgens von Cebu nach Palawan geflogen sind. Von Puerto Princesa, wo wir gelandet sind, ging es mit dem Van 5 Stunden in den Norden nach El Nido, unserem letzten richtigen Ziel auf den Philippinen.

Die letzte Woche Philippinen in El Nido 🌞

Die Philippinen sind bis jetzt einfach nur der Wahnsinn und da wir nur noch eine Woche hier haben, wollten wir diese richtig genießen. Wir haben uns dafür entschieden die ganze Woche in El Nido, im Norden Palawans zu bleiben. El Nido ist einer der Touristenspots der Philippinen. Wir haben an keinem anderen Ort so viele Touristen getroffen. Und das hat auch seinen Grund: El Nido ist bekannt für wahnsinnig schöne Inselhopping-Touren, wo man traumhafte kleine Inseln, Höhlen, Strände und Sandbanken sehen kann. Außerdem bekommt man Schnorchelmasken und fährt zu schönen Schnorchelplätzen. Insgesamt gibt es 4 Touren. Wir haben uns für eine entschieden, die weniger touristisch ist und haben es nicht bereut:

Die anderen Tage haben wir an unserem Strand verbracht und in der Sonne gebrutzelt.

Für einen Tag haben wir uns ein Kayak ausgeliehen und sind zu einer Insel 3Km entfernt gepaddelt. Es war zwar ziemlich anstrengend bei der Sonne, dafür konnten wir an zwei wunderschönen Stränden entspannen.

Für uns war das ein perfekter Abschluss für die Philippinen, als auch mit der Reise, denn am 18. fliegen wir von Bangkok wieder zurück nach Hause. In Bangkok werden wir nochmal 5 Tage bleiben und nochmal ein paar Klamotten einkaufen. Wir wären gerne noch 1-2 Wochen länger geblieben, aber die Flugpreise waren einfach so hoch, dass wir uns für den 18. entscheiden ‚mussten‘. Allgemein haben wir uns sehr an das Leben hier und das Reisen gewöhnt und werden es auf jeden Fall vermissen, aber es wird definitiv nicht das Letzte Mal gewesen sein. Gerade in die Philippinen haben wir uns so verliebt, dass wir es kaum erwarten können neue Orte zu sehen und die Unterwasserwelt weiter zu erkunden. Es sind aber auch neue Länder und Orte auf unsere Liste dazu gekommen. Am schwersten wird es uns bestimmt fallen, sich wieder an die deutschen Preise zu gewöhnen. Nichts desto trotz freuen wir uns schon sehr auf unser Zuhause und unsere Familien.