Der erste Monat in Südostasien

Wir sind jetzt einen ganzen Monat schon in Thailand und konnten viel sehen und erleben. Aktuell sind wir wieder zu zweit unterwegs und befinden uns auf der dritten thailändischen Insel namens Ko Kut/ Koh Kood. Unser Gasthaus liegt mitten im Dschungel, allgemein besteht Ko Kut zu 80% aus Dschungel. Wie auch auf den anderen Inseln benötigt man einen Motorroller, um weitere Strecken zu fahren. Da der Strand und ein Einkaufsladen nicht zu Fuß zu erreichen sind, haben wir uns den Roller für eine Woche gemietet. Der Strand an dem wir waren war ein Reisekatalog-Strand: feiner Sandstrand, kristallklares Wasser und kaum besucht.

Hier sind auch wieder mehr Restaurants und Bars, als auf Koh Mak, aber touristisch ist es trotzdem nicht.

Unsere weitere Planung sieht wie folgt aus: Wir bleiben hier auf Ko Kut noch bis zum Samstag. Dann übernachten wir vom 10.11. bis zum 14.11. in Bangkok. Von hier aus treten wir einen lange Busfahrt nach Kambodscha an und verlassen das erste Mal Thailand.

Natürlich vermissen wir auch einiges aus Deutschland, angefangen von Familie und Freuden, Tiefkühlpizzen, sauberes Leitungswasser, eine weiche Matratze oder dreilagiges Toilettenpapier. Heimweh haben wir allerdings noch nicht, da es hier zum Einen wunderschön ist und zum Anderen stehen wir noch am Anfang unserer Reise und wollen noch weitere schöne Orte sehen und Eindrücke sammeln.

Unsere Koh Kood-Highlights

Wie zuvor auf Koh Chang und auf Koh Mak schauten wir uns die dritte Insel eine Woche lang an. Alle 3 Inseln sind komplett unterschiedlich. Koh Chang war von den Dreien die ‚touristische‘, Koh Mak die ‚ruhige‘ Insel und Koh Kood war eine Mischung aus beiden, weshalb sie uns am besten von den drei Inseln gefallen hat. Koh Kood hatte unserer Meinung nach die schönsten Strände. Ein weiterer Pluspunkt waren die Wasserfälle, die wir besucht haben. Einer war in unmittelbarer Nähe zu unserem Gasthaus, also nur 3 min mit dem Roller. Der Wasserfall war super schön, man konnte hier super schwimmen, Einheimische sind sogar von einem ca. 8 Meter hohen Baum gesprungen und das beste war die kühle Temperatur des Wassers. Von den Stränden sind wir recht warme Wassertemperaturen gewöhnt, umso erfrischender war die Abkühlung. An diesen Wasserfall sind wir deswegen auch 3 mal hingefahren.

Dann gab es noch einen anderen schönen Wasserfall, 20 Minuten mit dem Roller entfernt. Hier war nicht viel los, deswegen hatten wir den Ort eine Zeit lang ganz für uns alleine.

Von unserem Gasthaus, welches sich ein Stück im Dschungel befand, konnten wir ein bisschen die Natur erkunden und gingen eine Weile einen Pfad durch den Dschungel entlang.

Die Abende verbrachten wir meist in Restaurants, wo wir der Sonne beim untergehen zusahen. Allerdings vermissten wir unsere Phase 10 Abende zu viert.

Aktuell befinden wir uns schon in unserem Hotel in Bangkok und bereiten uns langsam auf Kambodscha vor.

Siem Reap und die Tempel von Angkor

Seit Mittwoch befinden wir uns nach einer 8-stündigen Busfahrt in Kambodscha, genauer gesagt in Siem Reap. Die Fahrt ging recht schnell um und die Beantragung des Visas war auch sehr unkompliziert. Von Siem Reap aus sind es nur 7km bis Angkor Wat, außerdem ist unser Hotel nur 4 Minuten vom Nachtmarkt entfernt, welcher sehr schön beleuchtet ist.

Am Donnerstag liehen wir ein E-Bike aus und kauften uns ein Ticket für den Besuch der Tempelstadt am Freitag. Ein Tagesticket kostet pro Person 37$. Abends ging es dann wieder auf den Nachtmarkt.

Den Wecker stellten wir uns auf 4:30 Uhr, da wir den Sonnenaufgang am Angkor Wat beobachten wollten. Insgesamt haben wir knapp 8 Stunden in der Tempelstadt verbracht. Es war super heiß und die ganzen Treppen bzw. Stufen waren sehr anstrengend, aber das hat sich wirklich ausgezahlt. Wir sind überwältigt von der Größe der ganzen Anlage und den jeweiligen Tempeln (Dabei haben wir nicht Alles sehen können). Kaum auszumalen, wie das früher ausgesehen haben muss.

Wir haben eine Menge Fotos geschossen und möchten unsere Lieblingsbilder mit euch teilen!

Fangen wir direkt mit dem bekanntesten und größten Tempel an: Angkor Wat

Danach ging es weiter zum Srah Srang, dem damaligen Badesee:

Direkt nebenan: Bantei Kdei

Dann ging es weiter zum Ta Prohm, wo man faszinierende Baumwurzeln betrachten kann:

Nach einem leckeren Frühstück ging es zum Tempelberg Ta Keo:

Wir fuhren weiter zur Terrasse der Elefanten und zum Baphuon:

Ziemlich erschöpft ging es zum Schluss noch zum Bayon, einer eindrucksvollen Tempelanlage mit meterhohen, aus Stein gemeißelten Gesichtern:

Das waren unsere Highlights des Tages und wir hoffen, dass wir euch einen kleinen Einblick in die Tempelstadt von Angkor geben konnten.

Da uns Siem Reap so gut gefällt haben wir unseren Aufenthalt um 3 weitere Nächte verlängert bis es dann Richtung Süden geht.

Backpacker-Insel Koh Rong 🌴🌞

Eine Woche waren wir nun in Siem Reap und setzen unsere Reise jetzt fort. Wie geplant geht es auf die Insel Koh Rong im Süden Kambodschas. Wir haben uns für einen Nachtbus entschieden, da wir so eine Nacht sparen, wir von der 10-stündigen Busfahrt nicht so viel mitbekommen und weil wir gute Erfahrungen mit dem Nachtzug nach Chiang Mai gemacht haben. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung mit dem Nachtbus zu fahren, auch wenn es sehr eng war und man nicht so gut schlafen konnte, wie im Zug, weil der Busfahrer immer hupen musste, wenn er ein Auto überholen wollte.

Der große Vorteil war aber, dass wir früh morgens schon auf Koh Rong waren und den ganzen Tag schon nutzen konnten. Als erstes hieß es einchecken oder eher den Reißverschluss hochziehen, denn wir übernachten diese Woche in einem Zelt. Wir hatten ein bisschen Angst, dass das Zelt zu klein sein könnte, um unsere Rucksäcke mit rein zu nehmen und ob es denn gemütlich ist, aber es ist vollkommen ausreichend. Bei 39€ für 7 Nächte darf man auch nicht groß meckern.

Allgemein sind wir sehr zufrieden mit unserer Auswahl, sowohl mit unserer Unterkunft als auch mit der Insel bzw. dem Strand an dem wir sind. Das beste ist, dass unsere Unterkunft direkt am wunderschönen Strand liegt und wir keinen Roller brauchen, um erst zum Wasser zu gelangen. Außerdem können wir Liegen frei nutzten und haben die Möglichkeit einen Volleyball oder eine Frisbee umsonst auszuleihen. Am gesamten Strand sind vielleicht 6 Anlagen mit Bungalows, 4 Restaurants (3 gehören zu den Bungalowanlagen) und 1 kleiner Markt, wo man was zu trinken oder einen kleinen Snack kaufen kann. Es ist wirklich sehr ruhig hier. Die Insel hat den Ruf, dass Sie zur Backpacker-Insel wird und das können wir nur zum Teil bestätigen. Liegt vielleicht daran, dass wir nicht an dem Strand sind, wo besonders viele Backpacker hinkommen, aber man kann sagen, dass hier viele Junge Paare Urlaub machen.

Das Essen ist hier zwar ein bisschen teurer, als auf dem Festland, trotzdem genießen wir es in vollen Zügen mit einem schönen Blick auf das Wasser.

Wir hatten jetzt drei Abende Vollmond. Eine Bungalowanlage hat bisher jeden Abend entweder Lampions aufsteigen lassen oder Lichter ‚auf das Wasser gesetzt‘. Heute Abend gab es auch noch ein kleines Feuerwerk und ein Lagerfeuer.

Wir sind von der Atmosphäre und der Stimmung, die hier herrscht sehr begeistert und fühlen uns sehr wohl. Unser Tagesablauf für die nächsten Tage sieht wie folgt aus: Aufstehen – > Baden – > Frühstück – > Strand – > Abendessen

Letzte Station in Kambodscha

Einige Tage sind nun nach dem letzten Blog vergangen und in der Zwischenzeit haben wir auf Koh Rong die Seele baumeln lassen und sind nun an unserer letzten Station vor Vietnam angekommen: Kampot. Da uns Kambodscha so gut gefällt, haben wir uns entschieden noch ein bisschen länger zu bleiben. Nach kurzer Recherche haben wir uns für Kampot entschieden, da es direkt am Fluss und auf dem Weg nach Vietnam liegt. Nach einer action-reichen Speedboat Fahrt und 3 Stunden in einem Bus, der fast auseinander fiel, erreichten wir sehr erschöpft unser Gasthaus in Kampot. Wir waren gegen 17 Uhr angekommen und konnten noch den wunderschönen Sonnenuntergang genießen.

Für den nächsten Tag haben wir uns ordentlich was vorgenommen: Als erstes stand bei uns eine Höhle auf der Tagesordnung. Da diese ein wenig entfernt ist, haben wir uns einen Roller für den Tag gemietet. Kaum waren wir aus Kampot draußen, führte uns der Weg durch weite Felder und kleine einheimische Dörfer. Die Landschaft war atemberaubend, nur konnten wir diese nicht ganz genießen, da wir alle paar Sekunden fast vom Roller gefallen wären, so hügelig war der Weg.

(Das ist noch ein besserer Weg-Abschnitt)

Was uns direkt positiv auffiel, ist das die Einheimischen (Khmer) alle super freundlich sind, vor Allem die kleinen Kinder freuen sich einen zu sehen, winken einem zu, sagen hallo oder fragen woher man kommt. Nach einer dreiviertel Stunde sind wir dann an der Höhle angekommen. Die Höhle kann man kostenfrei besichtigen und es führen einen einheimische Kinder kostenlos durch und um die Höhle. Uns hat ein Mädchen, so um die 12 Jahre alt, die Höhle gezeigt. Erst sind wir von außen rauf geklettert. Von Oben hatte man einen super Ausblick auf die Felder (leider vergessen ein Foto zu machen).

Danach ging es ins Innere der Höhle. Das Mädchen ging mit einer Taschenlampe voraus und zeigte uns Steinformationen, die wie Elefanten, Krokodile oder wie ein Schwein aussahen. Jetzt führte Sie uns tiefer rein und es begann eine Klettertour, die nicht ganz ungefährlich war. Es wurde zum Teil echt eng, es war sehr dunkel und man brauchte viel Mut, da es zum Teil tief runter ging. Nach 30 Minuten Kletterakrobatik gelangten wir komplett durchgeschwitzt zum Ausgang der Höhle und wenn ich ‚wir‘ meine, dann meine ich Joana und mich, denn für das Mädchen war es komplett normal mit Flip Flops durch eine Höhle zu klettern, ohne dabei zu schwitzen.

Mit dem Roller ging es dann noch weiter auf eine Pfefferplantage, wo wir eine kostenlose Führung mitmachten. Der Guide führte uns durch die Plantagen, erzählte uns etwas über die Geschichte und den Anbau des bekannten Kampot-Pfeffers.

Danach durften wir noch die verschieden Pfeffersorten probieren. Die Tour war wirklich sehr schön und zum Abschluss haben wir noch ein bisschen Pfeffer gekauft und uns ein Schokoladen-Pfeffer-Eis gegönnt, welches überraschend gut geschmeckt hat.

Auf dem Rückweg sahen wir wieder einen wunderschönen Sonnenuntergang.

Kampot ist ein sehr faszinierender Ort. Wenn wir Mittags in unserem Zimmer sind und die Balkontüren öffnen, weht ein angenehmer Duft aus den umliegenden Kaffee-Röstereien ins Zimmer. Ein besseren letzten Ort in Kambodscha hätten wir uns nicht aussuchen können. Aktuell treffen wir unsere letzten Vorbereitungen für Vietnam und genießen bis Montag noch die Zeit in Kambodscha.

Verlängerung in Kampot

Eigentlich waren nur 5 Nächte in Kampot geplant. Da wir davon ausgegangen sind, dass wir das einmonatige Visum bei der Einreise in Vietnam beantragen können, wir das Visum aber vor der Einreise beantragen müssen, verlängerten wir unseren Aufenthalt in Kampot um weitere 7 Nächte. Die Woche verbrachten wir mit Essen, einkaufen, wieder Essen und mit einem Ausflug in den Nachbarort namens Kep. Wir haben uns wieder einen Roller geliehen und haben dort den berühmten Krabbenmarkt besucht und sind an den Stadt-Strand gefahren.

Am Montag geht es jetzt aber wirklich nach Vietnam und die Vorfreude ist nun noch größer geworden.

Das Abenteuer geht weiter 🇻🇳

Nach schönen 3-4 Wochen in Kambodscha geht für die Reise weiter ins nächste Land, nach Vietnam. Doch es gab ein Problem: Joanas E-Visum war nach 8 Tagen immer noch nicht angekommen ( meins war nach 12 Stunden bereit zum ausdrucken) und der Service hat auf Anfragen auch nicht geantwortet. Zum Glück sind wir deutsche Staatsbürger und können 15 Tage visafrei in Vietnam einreisen und das auch noch kostenlos, was Joana dann auch in Anspruch genommen hat. Jetzt gab es für uns 2 Möglichkeiten: entweder wir bleiben nur 2 Wochen in Vietnam, buchen unseren Flug um, den wir im Voraus gebucht haben und bereisen Vietnam mit Bus und Zug oder wir hoffen, dass Joanas E-Visum noch ankommt und wir das bei der Einwanderungsbehörde in Ho-Chi-Minh noch ändern können. Aber erstmal hieß es Busfahren! Insgesamt waren wir knapp 14 Stunden unterwegs, von Kampot bis nach Ho-Chi-Minh, mussten 4 mal umsteigen, oft warten, ohne zu wissen wann und wie es weiter geht. Letztendlich fuhren wir von Ha Tien, einem Ort knapp hinter der vietnamesischen Grenze mit einem mehr oder weniger gemütlichen Sleeping Bus bis wir das Ziel nach 9 Stunden Fahrt erreichten.

Am nächsten Morgen dann eine schöne Nachricht: Joanas E-Visum ist da und die erste Frage die uns in den Sinn kam war warum nicht einen Tag früher? Denn so mussten wir jetzt zur Einwanderungsbehörde fahren, wo wir zur nächsten Einwanderungsbehörde geschickt worden sind. Dort angekommen gelangten wir an den Schalter einer Dame, die nicht vertsand, was wir wollten. Wir füllten irgendein Antragsformular aus und sollten am nächsten Tag nochmal wieder kommen. Unsere Laune war im Keller, weil wir eigentlich nur einen neuen Stempel brauchen, da Joana ja ein gültiges Visum hat. Am nächsten Tag also nochmal hin, sind an einen anderen Schalter gegangen mit einem kompetenten jungem Mann, dem wir das dann nochmal erklärt haben. Nach 2 Minuten Wartezeit konnten wir den Pass mit neuem Stempel wieder abholen und mussten nichts drauf Zahlen oder gar ein neues Visum beantragen. Wir waren wieder sehr glücklich, denn wir können unsere Reise, wie geplant fortsetzen. Wir haben uns natürlich auch ein bisschen Ho-Chi-Minh (vormals Saigon) angeschaut und einen Markt besucht. Unser erster Eindruck: Laut, dreckig, eng und hektisch, aber die Stadt auch einige schöne Ecken mit netten Parks und Einkaufszentren.

Am Freitag verlassen wir Ho-Chi-Minh wieder. Unsere Reise geht jetzt mit einem Motorroller weiter, den wir uns hier für einen Monat gemietet haben und in Hanoi wieder abgeben. Wir werden also den ganzen Weg vom Süden bis in den Norden Vietnams mit dem Motorroller fahren. Für uns ist es wirklich ein Highlight, da wir hoffen, so am meisten von dem Land sehen zu können. Es wird ein großes Abenteuer und wir sind gespannt auf die nächsten Wochen!

Kleine Planänderung 🤕

Kaum hat das Abenteuer, mit dem Motorbike durch Vietnam zu reisen für uns begonnen, ist es auch schon wieder vorbei. Am ersten Tag ging es von Ho-Chi-Minh nach La Gi. Das entspricht einer Fahrstrecke von knapp 170Km, wofür wir mit Pausen knapp 5 Stunden gebraucht haben, doch 5Km vor La Gi hatten wir einen Unfall. Die Strecke bis La Gi war eigentlich super ausgebaut, nur nicht 5Km vor La Gi. Hier wurde auf unserer Gegenfahrbahn gerade die Straße neu gemacht und unsere Fahrbahn war sandig, rutschig und voller Steine, also prädestiniert um wegzurutschen, gerade mit 2 Leuten und einem großem Rucksack hinten drauf. Wir fuhren sehr langsam über die Straße, kamen aber ins schleudern und fielen wie ein Baum um. Weil wir so langsam fuhren, kam es uns so vor, als würden wir 10 Sekunden lang fallen. Unglücklicherweise sind wir so gefallen, dass Joana sich ihr rechtes Schlüsselbein gebrochen hat. Die Fahrt mit dem Motorroller war somit beendet. Zum Krankenhaus und zum Hotel bin ich dann gefahren (Mir ist zum Glück nichts passiert).

Trotz des gebrochenen Schlüsselbeins haben wir uns nicht entmutigen lassen und haben den Strand von La Gi besucht.

Da wir den Motorroller nur geliehen haben, musste der irgendwie wieder zurück nach Ho-Chi-Minh, also fuhren wir 3 Tage später mit einem Bus, der den Roller mitnahm wieder zum Startpunkt unserer Reise. Wir kamen mitten im Feierabendverkehr in Ho-Chi-Minh an und mussten noch zum Hotel fahren, wo die Rollervermietung das Bike am nächsten Morgen abholen würde.

Damit Ihr mal einen Eindruck bekommt, wie hier der Feierabendverkehr aussieht:

Ziemlich geschafft von den letzten Tagen sind wir am nächsten Tag mit dem Zug nach Nha Trang weitergereist. Die Fahrt dauerte zwar 8 Stunden, die Sitze waren dafür sehr bequem und man konnte die schöne Landschaft genießen.

Nha Trang ist eine größere Stadt an der Ostküste mit einem sehr langen Strand und einer tollen Kulisse. Am ersten Tag haben wir direkt das Meer besucht. Ich durfte baden gehen und Joana durfte bzw. musste mir dabei zusehen. Der Strand eignet sich nicht unbedingt zum baden, da dort ein fieser Wellengang ist und die Strömung ist nicht ganz ohne. Uns gefällt Nha Trang ganz gut, da wir uns hier von den Aufregungen erholen können.

Am Freitag geht es weiter nach Hoi An, wo wir ein bisschen länger bleiben werden, um dort Weihnachten zu feiern. Dort gönnen wir uns dann zum ersten Mal ein etwas luxuriöseres Hotel und werden es uns gut gehen lassen, aber mehr dazu dann im nächsten Blog.

Der Unfall hat unsere Pläne zwar durchkreuzt und wir können nicht ganz so viel sehen, wie mit dem Motorroller, dennoch sind wir froh, dass nichts schlimmeres passiert ist. Wir lassen uns davon nicht entmutigen, machen jetzt das Beste draus und genießen die restliche Zeit hier in Vietnam.

Weihnachten in Hoi An 🎅🌲

Wie im letzten Blog geschrieben, haben wir uns vorgenommen Weihnachten in Hoi An zu verbringen, also machten wir uns von Nha Trang mit dem Bus auf nach Hoi An. Wie vom Pech verfolgt hatten wir dann unseren zweiten Unfall. Unser Bus ist seitlich mit einem LKW zusammengerauscht, so dass 2 große Scheiben zersplitterten. Zum Glück ist niemandem was passiert. Der Bus fuhr langsam weiter, denn wir mussten nur noch 20min fahren.

Für Weihnachten haben wir uns dann das erste Mal ein 4 Sterne-Hotel ausgesucht, welches uns seeehr gut gefallen hat. Wir hatten ein super bequemes Bett, ein großes Badezimmer mit Badewanne, ein großes Frühstücksbuffet mit großer Auswahl, einen Pool mit Whirlpoolfunktion, ein kleiner Fitnessraum und einen Spa-Bereich.

Wenn wir uns nicht im Hotel aufhielten, haben wir Hoi An erkundet. Wir haben uns diesen Ort nicht zufällig ausgesucht, denn er hat den Ruf, der schönste Ort Vietnams zu sein und von dem, was wir bisher gesehen haben, können wir dem aufjedenfall zustimmen. Hoi An hat eine wunderschöne Altstadt, die bei Nacht richtig aufblüht. Wir haben gerne den Nachtmarkt besucht oder haben uns ans Wasser gesetzt und haben einen Kaffee getrunken.

Unser Heiligabend sah wie folgt aus:

Um 9 Uhr sind wir ausgeschlafen zum Frühstück gegangen, danach haben wir uns wieder hingelegt, denn draußen hat es ordentlich geregnet. Wir haben uns dann den Polarexpress, das Wunder von Manhatten und drei Haselnüsse für Aschenbrödel angeschaut. Dann ging es wieder in die Waagerechte, nur diesmal auf Massageliegen. Für Joana gab es mal wieder eine Fußmassage und für mich eine traditionelle Thaimassage. Gut erholt fuhren wir mit einem Taxi in die Altstadt, wo wir beim Griechen Essen gingen. Zum Abschluss skypten wir noch mit unseren Familien und gingen schlafen.

Für die beiden anderen Tage haben wir nichts vorgenommen, außer abends Essen gehen.

Wir hoffen Ihr hattet alle ein besinnliches Weihnachtsfest und möchten Euch in diesem Sinne schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

Wir befinden uns aktuell schon in Danang und fahren mit dem Zug nach Hanoi, wo wir dann Sylvester feiern werden.

Silvester in Hanoi

Als erstes wünschen wir euch und euren Familien ein frohes neues Jahr!

Silvester stand vor der Tür, also hieß es für uns auf in den Norden nach Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Von hier fliegen wir auch wieder aus Vietnam raus. Letzten Freitag sind wir angekommen und mussten direkt feststellen, dass wir unsere kurzen Hosen tief in den Rucksack packen konnten, denn hier haben wir im Schnitt 11° und sehr diesiges Wetter. Das erste Mal nach knapp 3 Monaten hatten wir also kein warmes Wetter mehr, doch für uns ist das mal eine schöne Abwechslung und wir haben es auch ein bisschen vermisst uns dick einzupacken.

Die Tage hier waren wir oft spazieren, haben die Gegend erkundet, waren im Park oder in der Altstadt. Die Altstadt gefällt uns wirklich sehr gut, denn Sie hat einen gewissen Flair. Es gibt hier viele kleine Cafés, wo man einen berühmten Eierkaffe trinken kann (Wirklich sehr sehr lecker), nette Straßenstrände mit sehr kleinen Stühlen und es ist immer was los.

Doch gerade Abends fanden wir Hanoi wunderschön! Es war ordentlich was los auf den Straßen und wir sind gerne abends an den See gegangen und haben die Atmosphäre genossen.

An Silvester sind wir wieder zum See gegangen, da wir die vorigen Tage schon gesehen haben, dass dort Bühnen aufgebaut wurden. Gegen 9 sind wir los und wollten uns ein Restaurant suchen mit Nähe zur Hauptbühne. Daraus wurde aber nichts, denn wir hatten die Lage ein bisschen unterschätzt. Kaum aus der Tür raus, sah man schon, dass die Straßen voll waren und als wir in der Altstadt angekommen waren, wurde es eng, also sind wir in eine Seitenstraße rein und haben uns ein nettes Lokal gesucht, wo wir dann eine Pizza gegessen haben und einen Kaffee bzw. eine heiße Schokolade getrunken haben. Gegen halb 11 sind wir dann zur Bühne gegangen. Hier wurde es zum Teil echt gefährlich, weil hier sehr viele weiter in die Mitte wollten und viele von der Mitte wieder raus, so kamen wir zwei Mal in das große Gedränge rein. Am Ende haben wir einen guten Platz gefunden, um ins neue Jahr reinzufeiern.

Eigentlich war es geplant am 04.01 von Hanoi nach Bangkok zu fliegen und dann mit dem Zug weiter nach Koh Samui und umliegende Inseln, doch dort wird derzeit ein großer Sturm erwartet, sodass wir uns spontan dafür entschieden haben nach Singapur zu fliegen. Singapur war eigentlich nicht auf unserer Liste, trotzdem freuen wir uns sehr.