Das Leben in Chiang Mai

Am Mittwoch morgen sind wir im Hohen Norden Thailands angekommen. Wenn man die Taxifahrt vom Flughafen in Bangkok zu unserem Hotel und die Taxifahrt hier in Chiang Mai zu unserem Hostel vergleicht, ist das erste, was einem auffällt: Oh, wow, hier halten sich ja doch Menschen an Verkehrsregeln. Allgemein kann man auch sagen, dass hier in Chiang Mai der Verkehr wieder etwas ruhiger ist, was für die Nerven deutlich angenehmer ist, als das Hin und Her in Bangkok. Außerdem kann man eigentlich durchgehend Berge im Hintergrund beobachten, eine wirklich schöne Kulisse. Wir sind jetzt knapp 4 Tage in Chiang Mai und fühlen uns sehr wohl. Großer Pluspunkt hier: wir können viel zu Fuß gehen, da der Verkehr hier überschaubar ist.

Die ersten Tage haben wir uns nicht viel vorgenommen, demnach haben wir uns Chiang Mai ein bisschen angeschaut. Am Mittwoch Abend ging es auf den Nachtbasar (wie eigentlich jeden Abend, da dieser nur 5 min von unserem Hostel entfernt ist).

Donnerstag und Freitag war die Altstadt dran. Hier haben wir einen Abend sehr lecker gegessen, was nicht bedeuten soll, dass es die anderen Tage nicht lecker war, nur war es dort besonders lecker.

Samstag war dann unser Tag der Highlights:

Wir haben uns einen Wunsch erfüllt und haben uns einen ganzen Tag lang um Elefanten gekümmert, sie gefüttert und gepflegt. Wir haben uns schon der vor der Reise vorgenommen, Elefanten näher kennen zu lernen. Dabei war uns vor Allem wichtig, dass wir uns den Elefanten anpassen und nicht umgekehrt, also kein Elefantenreiten oder ähnliches. Wir haben viele Angebote verglichen und uns dann für eins entschieden. Morgens um halb 9 wurden wir von unserem Hostel abgeholt und wir fuhren ein bisschen länger als eine Stunde in die Berge von Chiang Mai. Schon auf der Fahrt konnten wir die schöne Natur des Nordens genießen. Der Weg vom Parkplatz zum Camp war auch schon ein kleines Abenteuer. Endlich angekommen, konnten wir die grauen Riesen schon aus der Ferne beobachten, während unser Guide uns etwas über das Camp und die Vorgeschichte der Elefanten erzählte. Danach fütterten wir die Elefanten, rieben Sie mit Matsch ein und badeten danach zusammen im Fluss. Zwischendrin gab es auch nochmal ein leckeres Essen für uns mit anschließenden lustigen Rätseln. Dann haben wir noch sogenannte Vitaminbomben zubereitet. Man hatte nach einer gewissen Zeit einen Draht zu den Elefanten aufgebaut. Das gute war, dass Sie nicht angekettet waren und Sie frei herumlaufen konnten. Insgesamt haben wir knapp 5 Stunden mit den Elefanten verbracht. Als Sahnehäubchen fuhren wir danach noch zu einem atemberaubenden Wasserfall, wo wir nochmal baden konnten. Man hat zwar schon einige Wasserfälle im Fernsehen oder in Videos gesehen, aber selbst einen zu sehen und drin zu baden ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Zusammenfassend also ein Tag mit vielen Highlights, in dem wir sehr viel über Elefanten gelernt haben, mit Ihnen Zeit verbringen durften und zum Abschluss auch nochmal in einem Wasserfall gebadet haben.

Hier ein paar Eindrücke:

Ein Gedanke zu „Das Leben in Chiang Mai“

  1. Liebe Joana, lieber Jan!
    Es hat Spaß gemacht eure Reiseroute bis zu den Elefanten 🙂 zu verfolgen. Tolle Fotos und super Essen … Weiterhin viel Erfolg und Freude auf eurer Reise. Freuen uns auf weitere interessante Bilder und Berichte. Liebe Grüße von Katja und Ingo/Papuschka

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