Lange ist der letzte Blogbeitrag her, was vor allem daran liegt, dass das WLAN hier sehr schlecht bis gar nicht vorhanden ist, was natürlich nicht schlecht ist, weil man nicht so viel Zeit am Handy hängt.
Wie schon geschrieben sind wir von Singapur nach Manila geflogen. Als wir vom Flughafen mit dem Taxi zum Apartment gefahren sind, haben Joana und Ich uns nur angeschaut und gesagt: Oh Gott, lass uns so schnell wie möglich weiter reisen, denn es ist einfach nur dreckig, stinkt und ist hässlich unserer Meinung nach. Da wir aus Singapur, einer der saubersten Orte der Welt kommen, ist das schon ein ziemlicher Kontrast. Wir haben uns für eine Nacht ein Apartment gemietet, weil wir uns mal wieder selbst verpflegen wollten, also sind wir in den nächsten Einkaufsladen in der Nähe gegangen, um frisches Obst und Gemüse einzukaufen. Daraus würde leider nichts, denn Obst und Gemüse war in den umliegenden Einkaufsladen nicht vorhanden und extra mit dem Taxi irgendwo hinfahren um dies einzukaufen wollten wir in Manila nicht machen, also holten wir uns Toastbrot, ein paar Scheiben Wurst zum Abendessen und einen Schokoaufstrich für das Frühstück. Am nächsten Tag wollten wir dann einfach nur weiter und weil die Flüge aufgrund eines bevorstehenden Festivals zu teuer waren entschieden wir uns für die Fähre nach Cebu City. Das war vielleicht ein Abenteuer 😅. Zum einen sollten wir 4 Stunden vor Abfahrt einchecken, dann dauerte die Fahrt 22 Stunden und wir teilten uns einen Raum mit 200 Filipinos und Filipinas. Letzteres war aber eigentlich nicht schlimm, wir würden zwar ziemlich oft angeschaut, aber hatten auch einige nette Gespräche. Wäre 5 Stunden vor Ankunft nicht die Klimaanlage ausgefallen, wäre die Fahrt auch entspannt gewesen.

Gegen Abend sind wir dann in Cebu City angekommen, eine auch nicht so schöne Stadt, also blieben wir hier auch nur für eine Nacht und sind dann am nächsten Morgen mit dem Bus weiter nach Moalboal gereist. Jetzt fingen die Philippinen für uns erst richtig an! In Moalboal blieben wir 3 Nächte in einem schönen Bungalow mitten in der Natur. Von der Unterkunft konnten wir uns einen Motorroller ausleihen und zum Strand/Küste fahren. Hier gibt es viele Tauchschulen und Restaurants. Wir haben uns zwei Schnorchelmasken ausgeliehen und sind das erste Mal in das kristallklare Wasser der Philippinen eingetaucht. Wir haben zwar schon super schönes Wasser in Thailand und Kambodscha gesehen, aber keines war so klar wie das hier. Dazu kommt, dass die Unterwasserwelt einfach atemberaubend ist. So viele verschiedene Fischarten, Seesterne und Korallen, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Wenn man ein bisschen rausgeschwommen ist, ging es tief nach unten und man konnte den Grund nicht mehr sehen, dafür Schwärme von Sardinen, die immer aufblitzen, wenn sie Ihre Richtung änderten. Leider hatten wir auch ein bisschen Pech. Zum einen spielt das Wetter nicht so mit, seitdem wir auf Cebu sind und wir konnten keine Schildkröten sehen, obwohl wir mehrere getroffen haben, die dort welche gesehen haben.



Dann ging es von Moalboal weiter nach Oslob. Hier hatten wir das Glück, dass unsere Unterkunft einen privaten Küstenabschnitt besitzt. Von unserer Unterkunft konnten wir uns auch umsonst Schnorchelmasken ausleihen. Einziger Hacken: 218 Stufen, die zum Wasser führen, welche man auch wieder hoch gehen muss. Das haben wir gerne in Kauf genommen, denn man hatte einen super Blick auf’s Wasser.




Hier sind wir stundenlang geschorchelt und konnten die Unterwasserwelt genießen. Am nächsten Morgen sind wir um 5:30 aufgestanden, denn wir haben eine Whale Shark-Watching Tour gebucht. Ein unvergessliches Erlebnis, mit Walen zu schnorcheln. Leider haben keine Unterwasserkamera und konnten keine Fotos machen. Damit Ihr sehen könnt, wie das ungefähr aussieht:

Von Oslob sind wir nach Dumaguete weitergereist. Zur Orientierung: wir haben für eine Bus-, Fähr- und Tricyclefahrt (sowas ähnliches wie ein Tuk-Tuk) knapp 3€ pro Person gezahlt. Von Dumaguete aus möchten wir zwei Touren machen: einmal wollen wir nach Apo-Island und dort mit Schildkröten schwimmen und zum anderen wollen wir eine Tour machen, wo man früh morgens Delfine beobachtet und dann zu einer großen Sandbank fährt. Mal sehen, ob wir beides umsetzten können.
Wir hoffen, dass wir in den nächsten Unterkünften vernünftiges Internet haben, um euch auf dem Laufenden zu halten.