Wie schon im letzten Beitrag geschrieben, sind wir nach Malapascua, einer sehr kleinen Insel nördlich von Cebu gereist. Hier sind wir insgesamt 5 Nächte geblieben. Sie eignet sich nicht unbedingt, zum baden, nur an 1-2 Abschnitten war das Wasser tief genug, um schwimmen zu können. Die Insel ist unter Tauchern sehr bekannt, da man in 30 Metern Tiefe mit der richtigen Tauchausbildung Fuchshaie sehen kann. Malapascua kann aber auch mit tollen Korallenriffen glänzen.
Da die Insel so gut wie ausgebucht war, haben wir die 5 Nächte in 3 unterschiedlichen Unterkünften verbracht. Da unser Jahrestag in diesem Zeitraum war, haben wir uns entschieden das Tauchen mal auszuprobieren. Das gute war, dass die Tauchschulen meist einen Tageskurs anbieten, wo man erst eine theoretische Einführung bekommt, dann eine praktische Einführung im flachen Wasser und zum Abschluss geht man in etwas tieferem Wasser tauchen. Das hat uns einfach so gut gefallen, dass wir uns dafür entschieden haben, den Open Water Tauchkurs zu machen. Insgesamt ging dieser 3 Tage und wir konnten unseren Probetauckurs anrechnen, so mussten wir nur den Open Water Tauchkurs bezahlen. Wir hatten insgesamt 4 Tauchgänge und sind beim letzten bis zu 18 Meter tief getaucht, einfach ein unglaubliches Gefühl. Am Ende gab es noch eine Abschlussprüfung und schon haben wir unsere Tauchlizenz, mit der wir auf der ganzen Welt tauchen gehen können. Leider hatte alles einen kleinen bitteren Beigeschmack, denn unser Tauchmitschüler war ein richtig komischer Kautz, dem man Alles 4x zeigen musste, die ganze Zeit mit sich selbst geredet hat und uns unter Wasser nie beachtet hat, weil er sich nicht so gut Unterwasser bewegen konnte. Zum Glück konnten Joana und Ich Ihm immer gut ausweichen. Das führte später zu einigen lustigen Gesprächen mit unserem Tauchlehrer. Nichts desto trotz macht uns tauchen sehr viel Spaß und freuen uns schon auf unseren nächsten Tauchgänge.


Wir haben uns auch ein bisschen in die Insel verliebt, da die Atmosphäre hier einfach super ist. Alle sind super freundlich, man wird von jedem gegrüßt und man kommt schnell ins Gespräch.


Am 03.02. mussten wir Malapascua schweren Herzens verlassen, da wir am 04.02 morgens von Cebu nach Palawan geflogen sind. Von Puerto Princesa, wo wir gelandet sind, ging es mit dem Van 5 Stunden in den Norden nach El Nido, unserem letzten richtigen Ziel auf den Philippinen.